Unternehmen als Stifter
Gemeinschaftsstiftung / Bürgerstiftung
Personalvermittlung

 

 

 

 

Stichworte:

Corporate Citizenship
Corporate Social Responsibility

Das Thema "Coporate Citizenship" gewinnt bei Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Sowohl große als auch mittlere und kleinere Unternehmen bekunden durch bürgerschaftliches Engagement die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Die Wahrnehmung von "Corporate Social Responsibility" sehen sie als eine elementare Komponente ihrer Unternehmenskultur und ihrer Unternehmensidentität an. Auch sind sie der Auffassung, dass die Vorstellung, bürgerschaftliches Engagement erfolge wider ökonomische Vernunft, unzutreffend ist. Im Gegenteil: Sie betrachten ihre gemeinwohlorientierten Aktivitäten als Investition in die Zukunft und als Investition in ihr gesellschaftliches Umfeld, das dadurch problemfreier wird und sich weiterentwickelt. Schließlich entsprechen sie so auch diesbezüglichen Erwartungshaltungen der Kunden.

Gerade mit der Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung im Rahmen eines strategisch angelegten bürgerschaftlichen Engagements beweist ein Unternehmen im besonderen Maße, wie wichtig ihm die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ist. Vorteile einer Unternehmensstiftung liegen zudem in der Verstetigung und Nachhaltigkeit des gesellschaftsbezogenen Förderns sowie im Gewinn von Professionalität und Kompetenz. Die Unternehmensstiftung trägt in ihrem Namen den Namen ihres (Gründer-)Unternehmens und unterstützt auch dadurch die Entwicklung der "Corporate Identity" dieses Unternehmens.

Das INSTITUT FÜR STIFTUNGSBERATUNG hat langjährige, vielfältige Erfahrungen in der Beratungs- und Dienstleistungstätigkeit für die Errichtung, Gestaltung und Tätigkeit von Unternehmensstiftungen.


Literatur: Dr. Hans-Dieter Weger, Unternehmen als Stifter, ROTE SEITEN, Beilage zu Heft 4/2000, Stiftung&Sponsoring

 
 

 

 

 

 

Stichworte:

Bürgerschaftliches Engagement
Fundraising

Die "Gemeinschaftsstiftung" wird vermehrt von gemeinnützigen Einrichtungen und Körperschaften im Zusammenhang mit dem Fundraising entdeckt. Geht es doch darum, vor allem angesichts geringerer öffentlicher Zuweisungen, privates Vermögen für die eigene Tätigkeit zu gewinnen und zu binden. Die gemeinnützigen Einrichtungen und Körperschaften errichten rechtsfähige Stiftungen, denen Bürgerinnen und Bürger Vermögen zustiften oder von ihnen errichtete - meist nichtrechtsfähige bzw. treuhänderische - Stiftungen zur Verwaltung anvertrauen können. Die Erträge des Vermögens dieser Stiftungen fließen an die jeweiligen gemeinnützigen Einrichtungen und Körperschaften zur Sicherung oder Erweiterung deren Tätigkeit. Gemeinschaftsstiftungen - sei es beispielsweise im sozialen, kulturellen, ökologischen, wissenschaftlichen oder im Bildungsbereich - schaffen eine wachsende Unabhängigkeit von anderen Finanzierungsquellen, ermöglichen mittel- und langfristige Planbarkeit und verhelfen zu erhöhter Effektivität und Wirtschaftlichkeit in der Programm- und Projektarbeit.

Die "Bürgerstiftung" ist als eine Stiftung "von Bürgern für Bürger" zu verstehen und ist besonderer Ausdruck des aktiven bürgerschaftlichen Engagements - meist im lokalen oder regionalen Gemeinwesen. Über Bürgerstiftungen haben Bürger teil an der Lösung gesellschaftlicher Aufgaben vor allem in Gemeinden, Städten und Kreisen. Bürgerstiftungen setzen sich - unabhängig von Politik und kommunaler Verwaltung - für vielfältige gemeinschaftsbezogene Probleme und gemeinnützige Aktivitäten ein: Ihre Tätigkeiten richten sich auf die Stärkung des Gemeinwesens in mehreren Aufgabenfeldern - sei es in der Jugend- und Altenhilfe, im Gesundheitswesen, in der Kultur, in der Bildung und Erziehung oder im Umwelt- und Naturschutz. Sie wirken somit fördernd und/oder operativ in einem breiten Spektrum des kommunalen und regionalen Lebens.

Das INSTITUT FÜR STIFTUNGSBERATUNG hat langjährige, breite Erfahrungen in der Beratungs- und Dienstleistungstätigkeit für die Errichtung, Gestaltung und Tätigkeit sowohl von Gemeinschaftsstiftungen als auch von Bürgerstiftungen.


Literatur: Dr. Hans-Dieter Weger, Gemeinschaftsstiftung und Fundraising, Bank für Sozialwirtschaft, Köln 1999

 
 

 

 

 

 

Stichworte:

Personalsuche
Personalmanagement
Personalentwicklung

Gemeinnützige Stiftungen müssen ständig ihre Kompetenzen, Lernfähigkeit, Kreativität und Effizienz zur Lösung gesellschaftlicher Aufgaben erhöhen, um wirkungsvoll und nachhaltig zum Gemeinwohl in einer sich schnell weiterentwickelnden Gesellschaft beitragen zu können. Der Personalarbeit und dem entwicklungsorientierten Personalmanagement wächst demzufolge eine immer höhere Bedeutung zu. Diese Aussage gilt somit nicht nur für gewinnorientierte Unternehmen, sondern ebenfalls für Stiftungen - es gibt manche Gemeinsamkeiten im Personalmanagement und in der Personalentwicklung, doch es bestehen auch gravierende Unterschiede. Auch gilt es, die ehrenamtliche Arbeit bei gemeinnützigen Stiftungen zu beachten.

Das INSTITUT FÜR STIFTUNGSBERATUNG berät und unterstützt in mehrfacher Weise gemeinnützige Stiftungen bei der Suche nach kompetenten Mitgliedern ihrer Organe (Stiftungsrat, Kuratorium, Vorstand), bei der Suche und Auswahl geeigneter Personen zur Geschäftsführung und zur Leitung von Abteilungen oder Referaten bzw. Programmschwerpunkten. Es berät auch bei der Gestaltung interner Personalentwicklungskonzepte und deren Realisierung.

Das INSTITUT FÜR STIFTUNGSBERATUNG hat einen besonderen Arbeitsschwerpunkt in der Personalvermittlung vor allem auf der Führungs- und Leitungsebene.


Literatur: Dr. Hans-Dieter Weger, Kompetenz einer Stiftung - Aufbau und Erweiterung, in: Heft 1 und 2/2003, Stiftung&Sponsoring